Zehn Fragen, die du beim Kauf eines Saugroboters stellen solltest:

Hast du genug vom Staubsaugen in deiner Wohnung? Bist du es leid, dich zu bücken, um unter die Möbel zu gelangen? Bist du genervt, wenn du jedes Mal einen Wisch-Mopp brauchst, um Hartböden zu reinigen? Ein Saugroboter könnte die Antwort sein. 

Im Vergleich zu den aller ersten Saugrobotern sind die heutigen Modelle superschlau, zuverlässig und können unter Betten und Möbel gelangen. Sie verfügen über eingebaute Intelligenz, um in den unordentlichsten Bereichen des Hauses intensiver zu arbeiten, und sie können so programmiert werden, dass sie verschiedene Räume zu unterschiedlichen Zeiten reinigen. Die besten Roboter sind diejenigen, die über eine eingebaute Intelligenz verfügen, die es dem Roboter ermöglicht, genau so zu reinigen, wie du es selbst tun würdest - wann, wo, wie und was du reinigen würdest. Die neuesten Modelle verfügen über leistungsstarke Wischbürsten und -pads, die in Aktion treten, wenn das Gerät von einem Teppich auf einen Hartboden wechselt. 

Aber wie bei jedem anderen Verbrauchergerät gibt es auch bei Saugroboter eine schwindelerregende Vielfalt an Funktionen, und die Preise reichen von etwa 199 Euro für ein gutes Basismodell bis zu über 1.000 Euro mit allem Drum und Dran. Welches Gerät ist also das richtige für dich? In diesem Artikel beantworten wir einige der Fragen, die dir helfen werden, die richtige Entscheidung für dein Zuhause, deine Familie und deinen Geldbeutel zu treffen.

1. Wie ordentlich ist mein Zuhause?

Wenn du ordentlich und aufgeräumt bist, wird ein gutes Einsteigergerät Krümel und Staub zwischen der Tiefenreinigung beseitigen. Wenn du jedoch Haustiere, eine Familie oder regelmäßigen Besuch hast, solltest du dich nach einem Gerät umsehen, das über eine Tiefenreinigungs- und Schrubbfunktion verfügt, welches auch wunderbar mit Haustier und/ oder Küchen "Katastrophen" umgehen kann. Wenn du einen 2-in-1-Roboter (Saug- und Wischroboter) kaufst, achte darauf, dass dieser kein überschüssiges und schmutziges Wasser auf deine Teppiche oder Läufer tropft.

Die Liebe zum Detail ist alles. Und für Haushalte und Familien, die viel zu tun haben, möchtest du nicht erst aufräumen müssen, bevor du putzt. Oder zusätzliche Arbeiten erledigen, bevor der Roboter mit seiner Arbeit startet. Ein guter Saugroboter gleitet mühelos unter die Möbel und geht dorthin, wo selbst sorgfältige Menschen es manchmal vergessen. Zum Beispiel unter dem Bett, an den Rändern von Räumen oder tief in staubigen Ecken. Außerdem verfügt er über eine ausgeklügelte Objekterkennungstechnologie, so dass er zufälliges Durcheinander vermeiden kann, bevor er seine Reinigungsreise fortsetzt. 


Achte auch darauf, dass du genügend Platz für die Absaugstation bzw. Absaug- und Nachfüllstation hast. Einige Modelle benötigen eine größere Stellfläche zum Aufladen, für Wassertanks und Abfallbehälter. Überprüfe immer die Abmessungen auf der Website des Herstellers oder Händlers. 

2. Welche Arten von Oberflächen muss ich reinigen?

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Wenn du ein Zuhause mit verschiedenen Oberflächen wie Teppichen, Fliesen, Teppichböden und Holz hast, wähle ein Gerät, das sich automatisch anpasst, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

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Für Hartböden in stark frequentierten Bereichen benötigst du einen Roboter mit eingebauten Mopp-Pads. Achte unbedingt darauf, dass du einen Saugroboter wählst, welcher die Pads einfährt oder sie weit über das Gerät anhebt, damit sie nicht auf Teppichen und anderen weichen Oberflächen verschmieren. Warum ist das wichtig? Weil die Aufgabe eines Saugroboters darin besteht, die Reinigung für dich zu übernehmen und dein Zuhause zu einer sauberen und frischen Umgebung zu machen. Es geht nicht darum, noch mehr Unordnung zu schaffen, indem sich schmutzige Pads und Mopps über harte Böden, Teppiche und Teppichböden schleppen. Moderne Saug- und Wischroboter machen es außerdem einfach, gebrauchte Pads herauszunehmen und sie in einer normalen Waschmaschine zu reinigen.

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Einige Hersteller machen eine große Sache um die Saugkraft ihrer Geräte, aber das ist nur ein Teil der Geschichte. Achte beim Kauf auf Produkte mit Bürsten, die sich biegen und anpassen, wenn sie Schmutz und Staub in den Roboterkörper ziehen.

3. Wie viel sollte ich ausgeben?

Je größer dein Zuhause und die Anzahl der verschiedenen Böden ist, desto mehr wirst du wahrscheinlich ausgeben müssen. Wenn du eine Wohnung mit einer kleinen Grundfläche und wenigen Hindernissen hast, ist ein Saugroboter, der zuverlässig Schmutz und Staub aufnimmt, ab etwa 199 Euro erhältlich.

Geräte der mittleren Preisklasse bieten zusätzlich intelligente Funktionen, die Gefahren wie Kabel und Haustierabfälle vermeiden. Diese Funktionen sind entscheidend dafür, dass du ein Gerät mit echter Intelligenz hast, das für dich reinigt - genau so, wie du es möchtest. Im oberen Preissegment erhältst du Geräte mit überlegener Reinigungsleistung und Selbstentleerung, die den Abfall in einen an der Absaugstation angebrachten Behälter werfen. Um die 1.000 Euro mögen für einen Saugroboter viel erscheinen, aber die Stunden, die du durch Selbstreinigung sparst, sind es wert. Wenn dazu auch noch dein Zuhause genau so gereinigt wird, wie du es selbst reinigen würdest, ohne selbst etwas dafür tun zu müssen, dann lohnt es sich auf jeden Fall.

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4. Passt er zu meinem Lebensstil?

Wähle einen Saugroboter, den du schnell programmieren kannst. Es sollte einfach sein, tägliche oder wöchentliche Zeitpläne für "chaotische Zeiten" wie Gassi gehen mit dem Hund oder Sport am Wochenende für die Kinder zu erstellen. Moderne Saugrobozer machen es auch einfach, "Sperrzonen" zu programmieren, z. B. für Büroräume und andere Bereiche, die für Anrufe und Besprechungen genutzt werden. 

Wähle vor allem einen Saugroboter, der sich nicht verirrt oder festfährt. Idealerweise sollte er wissen, wie er Hindernissen ausweichen kann und wann er zum Aufladen in die Dockingstation zurückkehren muss. Das bedeutet, dass du mit der Gewissheit zur Arbeit oder in den Urlaub fahren kannst, dass dein Roboter seinen Reinigungsauftrag ohne Unterbrechung erfüllen wird.  

5. Ist er haustierfreundlich? (Auch bekannt als das Popcorn-gegen-Haustierhinterlassenschaften-Dilemma)

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Lass' uns nicht um den heißen Brei herumreden. Das Letzte, was du möchtest, ist ein Saugroboter, der nicht zwischen Haustierhinterlassenschaften und einem Haufen Popcorn unterscheiden kann. Glücklicherweise haben einige moderne Saugroboter Kameras an Bord, die den Unterschied erkennen können. Das bedeutet, dass das Popcorn aufgesammelt wird, während das "Häufchen" liegen bleibt, wo es ist. Achte auf die spezifischen Objekte, die der Saugroboter vermeiden kann. Einige sind speziell für die Vermeidung von Gegenständen, die mit Haustieren zu tun haben, und speziell für Haushalte mit Haustieren entwickelt worden.

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Wenn dein Hund oder deine Katze viel Fell verliert, solltest du auch eine Tiefenreinigungseinstellung wählen, insbesondere für Teppiche und Teppichböden. Wischmopps sind eine gute Idee, wenn schlammige Pfoten im Flur ein wiederkehrendes Problem sind. Auch Geräte mit zwei Bürsten und Randabsaugung sorgen dafür, dass die unliebsamen Nebeneffekte unserer pelzigen Freunde wieder sauber werden. Achte auch auf Filter, die Partikel aus der gesaugten Luft entfernen.

6. Werden meine Kinder ihn kaputt machen?

Selbst der schnellste Saugroboter kann einem energiegeladenen Kleinkind nicht davonlaufen. Wenn du eine junge Familie hast, solltest du dich für ein Modell entscheiden, das mit einer Kindersicherung (und einer Haustiersicherung) ausgestattet ist, die ein versehentliches Auslösen verhindert. 

Wir wissen, dass Kinder mit den unordentlichsten Spielzimmern manchmal die kreativsten sind. Wenn du die Konstruktion eines Wolkenkratzers aus Bauklötzen oder ein Puzzle schützen möchtest, solltest du nach einem Roboter mit "Sperrzonen" und "Objekterkennung und -vermeidung" suchen, welcher die Arbeit angehender Architekten und Künstler schützt. Diese Funktionen sorgen auch für mehr Sicherheit. Es ist weniger wahrscheinlich, dass dein Roboter mitten in der Reinigung stecken bleibt und du hast weniger Arbeit aufzuräumen, bevor der Roboter mit seiner Reinigungsmission beginnt.

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7. Wie intelligent muss ein Roboter sein? 

Einer der größten Fortschritte von Saugrobotern der letzten Jahre ist die eingebaute Sensor- und Kameratechnologie, die Objekte in Echtzeit erkennt. Dadurch wird sichergestellt, dass sich das Gerät nicht in Hindernissen wie Ladekabeln, Socken und Schnürsenkeln verheddert. Das ist sehr wichtig, denn ein steckengebliebener Roboter kann zu einem großen Ärgernis werden und deinen Roboter daran hindern, seinen Reinigungsauftrag zu erfüllen.

Ein schlankes Modell ist besser geeignet, wenn du unter niedrigen Oberflächen saugen musst, z. B. unter einem Bett. Wenn dies ein Problem ist, solltest du Modelle vermeiden, die einen Laserturm (LiDAR) für die Navigation verwenden und die Höhe des Geräts erhöhen. Einige laserbasierte Saugroboter sehen auch Bett- und Sofarahmen als Hindernisse und kommen nicht unter Möbel. 

Achte beim Wischen darauf, dass du ein Modell mit vollständig einziehbarem Wischarm und Tropfschutz wählst. So bleiben deine Teppiche trocken und sauber, wenn das Gerät vom Wischmodus in den Saugmodus wechselt. Roboter mit eingebauter Software-Intelligenz sind wertvoll, weil sie mit der Zeit immer intelligenter werden können. Viele haben die Möglichkeit, die Software über die App zu aktualisieren und so weitere Funktionen für dein Reinigungserlebnis hinzuzufügen, ohne dass du etwas Neues kaufen musst.

8. Wie einfach ist er zu bedienen?

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Du kaufst einen Saugroboter, um Zeit zu sparen, also vermeide Geräte mit komplizierten Einrichtungsanweisungen und komplexen Apps. Ein guter Saugroboter der Einstiegsklasse navigiert automatisch durch die Etagen deines Zuhauses, während Geräte der oberen Preisklasse mit "intelligenten Karten" ausgestattet sind und sogar Raumnamen, Reinigungszonen und Sperrzonen vorschlagen. Die Apps sollten einfach zu bedienen sein, damit du problemlos Zeitpläne festlegen und verschiedene Reinigungsrouten erstellen kannst.

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Einige Geräte können durch Sprachanweisungen an Alexa-, Google Assistant- oder Siri-Geräte* aktiviert werden. Stelle dir vor, du bittest jemanden (oder etwas), den Küchenboden zu reinigen, ohne sich zu beschweren. Das ist die Freude, einen Saugroboter zu besitzen. Viele Roboter verfügen über eine mit der Reinigung verbundene App, die dir die volle Kontrolle über alle Einstellungen und einen klaren Überblick über den Status und die Fertigstellung deiner Reinigung gibt.

9. Wie einfach ist er zu reparieren und zu reinigen? 

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Ähnlich wie bei einem Auto musst du deinen Roboter von Zeit zu Zeit warten. Dabei sollte es einfach sein, Komponenten wie Bürsten und Wischmopps zur Reinigung herauszunehmen. Bei weniger teuren Geräten kann es schwieriger sein, sie auseinander zu nehmen, und du riskierst dabei, ein Bauteil zu beschädigen. Achte deshalb darauf, wie die Roboter gebaut sind und wie leicht sich ihre Teile warten und reparieren lassen. Einige Saugroboter sind mit modularen Teilen konstruiert, so dass es einfacher ist, Teile zu warten oder zu ersetzen, anstatt einen ganzen Roboter einzuschicken oder das gesamte Gerät zu ersetzen, wenn etwas kaputt geht.

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Einige Hersteller geben an, dass sich ihre Roboter und Absaugstationen selbst reinigen. Überprüfe diese Angaben jedoch immer. Werden die Wischmopps gründlich gewaschen und getrocknet? Wird das System regelmäßig mit frischem Wasser gespült? Das Letzte, was du willst, ist ein Reinigungsgerät, das die Wohnung unangenehm riechen lässt! Wir empfehlen dir auch, ein Gerät zu wählen, das eine App-Benachrichtigung sendet, wenn der Saugroboter Aufmerksamkeit benötigt, und automatisch Anweisungen zur Behebung des Problems liefert. Und schließlich solltest du dich für einen Hersteller entscheiden, der eine Garantie, einen einfachen Zugang zu einer Hotline und einen schnellen Kundendienst für schwerwiegende Probleme bietet.

10. Wird meine Privatsphäre geschützt? 

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Mit der technologischen Entwicklung sollten auch die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Daten und der Privatsphäre der Kunden wachsen. Ein vertrauenswürdiger Hersteller wird Daten verschlüsselt speichern und den Zugang zu ihnen streng begrenzen. Apps sollten durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert sein.

Weitere wichtige Sicherheitsmaßnahmen sind automatische Software-Updates. Wenn du deinen Saugroboter verkaufen möchtest, sollten sich persönliche und häusliche Daten leicht löschen lassen, bevor du ihn an einen neuen Besitzer übergibst. Achte auf langjährig tätige Hersteller, die von angesehenen dritten Sicherheitsorganisationen überprüft wurden und über Cybersicherheitszertifizierungen verfügen. 

Auswahlhilfe

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* Funktioniert mit Alexa, Siri und Google Assistant-fähigen Geräten. Alexa und alle zugehörigen Logos sind Marken von Amazon.com oder seinen Tochtergesellschaften. Google ist eine Marke von Google LLC. Siri ist eine eingetragene Marke von Apple Inc. und in den USA und anderen Ländern und Regionen registriert.